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mob sind eine melancholische deutsch-sprachige Indie-Pop-Band (ach Gott; wie ich diese Schubladen hasse!), klar; aber die Musik die sie machen, orientiert sich - bei allem Respekt diesen Granden gegenüber - weniger an Hamburger Schule, NDW, Austropop oder neuer österreichischer-fm4 Musik (schon wieder eine dieser Schubladen!). Sie orientiert sich an klassischen, zeitlosen Vorbildern (ich will jetzt nicht bei den Beatles anfangen müssen, aber wenn sich ein Nino aus Wien von den Medien immer wieder mit Bob Dylan vergleichen lassen muss, why not?). Ja, aber viel mehr noch orientiert sich das mob`sche Songwriting an ihren eigenen Emotionen, Erlebnissen und persönlichen Einflüssen aus ihrem Umfeld.
Die Geschichten die sie erzählen mögen auf manche Zyniker naiv und einfach gestrickt wirken, aber es sind ihre Geschichten beziehungsweise die Geschichten ihrer nächsten Umwelt. Menschliche Gefühle eben. Wenn sich derlei Authentizität mit musikalischem Pathos vermengt, dann kann das schon mal in die Hose gehen. Ich denke bei „Mich kriegt ihr nicht“ ist dem nicht so!
Tracklist
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